Der Break-even einer Kampagne ist der Punkt, ab dem die generierten Aufträge die Kampagnenkosten decken. Mit Auftragswert, Deckungsbeitragsmarge und Abschlussquote lässt sich die nötige Lead-Menge schnell rechnen — und damit beurteilen, ob das Ziel realistisch ist.
Häufiger Fallstrick: Die Abschlussquote wird zu optimistisch geschätzt. Im B2B-Mittelstand liegen typische Quoten von qualifiziertem Lead bis Auftrag zwischen 10–25 %. Wer hier 50 % einplant, baut die Kampagne auf Sand. Der Realitätscheck lohnt sich vor dem Start.
Für Performance-Kanäle (SEA, Social Ads) sollte der Break-even idealerweise innerhalb der Kampagnenlaufzeit erreicht werden. Für Brand- und Content-Investitionen ist ein längerer Horizont — oft 6–12 Monate — angemessen. Die Wahl des Horizonts beeinflusst die Beurteilung mehr, als viele denken.